Verein zur Förderung des Ägyptischen Museums e.V.

Frühe Handwerkskunst

Gefäß mit Tierdarstellungen
ÄM 23222; Keramik; Negade-II-Zeit, um 3700 – 3200 v. Chr.; Höhe: 26 cm

Gefäß mit Tierdarstellungen
Gefäß mit Tierdarstellungen
Gefäß mit Tierdarstellungen

Im Dienste des Königs

Schreiberfigur des Domänenverwalters Dersenedj, ÄM 15701; Granit; Altes Reich,
5. Dynastie, um 2450 v. Chr.; Höhe: 68 cm

Schreiberfigur des Domänenverwalters Dersenedj
Schreiberfigur des Domänenverwalters Dersenedj
Schreiberfigur des Domänenverwalters Dersenedj

Lebensader Nil

Relief aus dem Sonnenheiligtum des Königs Ni-user-Rê, ÄM 20036; Kalkstein bemalt; Altes Reich, 5. Dynastie, um 2375 v. Chr.; Höhe 56 cm, Breite 86 cm

Relief aus dem Sonnenheiligtum des Königs Ni-user-Rê
Relief aus dem Sonnenheiligtum des Königs Ni-user-Rê
Relief aus dem Sonnenheiligtum des Königs Ni-user-Rê

Familienidylle

Hausaltar aus Amarna, ÄM 14145; Kalkstein; Neues Reich, 18. Dynastie, um 1345 v. Chr.; Höhe 32,5 cm

Hausaltar aus Amarna
Hausaltar aus Amarna
Hausaltar aus Amarna

Nubisches Gold

Schildring mit Widderkopf aus dem Grabschatz der Amanishakheto
ÄM 22871; Gold mit Glasflüssen; 1. Jh. v. Chr.; Höhe: 4,5 cm

Schildring mit Widderkopf
Schildring mit Widderkopf
Schildring mit Widderkopf

Besondere Hinweise

 

Das Museum

Das Ägyptische Museum und die Papyrussammlung, weltberümt nicht nur durch die Büste der Nofretete, des Porträts der Königin Teje und dem 'Berliner Grünen Kopf', präsentieren Kunstwerke sowie Papyri aus fünf Jahrtausenden, die in Ägypten und dem antiken Sudan gefunden wurden. Die meisten Objekte waren Grabbeigaben, einige stammen aus Tempeln.

Die Malereien und Reliefs - insbesondere in den drei vollständig erhaltenen Opferkammern - vermitteln einen Eindruck vom Lebensumfeld. Die Skulpturen von Pharaonen und hohen Beamten, die dekorierten Särge und Totenbücher und die in der 'Bibliothek der Antike' präsentierten Literaturwerke, Wirtschaftstexte und Privatbriefe ergänzen das Bild des Alten Ägypten. Die religiösen Vorstellungen werden durch Götterfiguren, Votivstelen und Kultgeräte verständlich.

Aktuelle Ausstellungen

  • Berlin / Deutschland

    EIN GOTT - Abrahams Erben am Nil. Juden, Christen und Muslime in Ägypten von der Antike bis zum Mittelalter

    02.April bis 13.September 2015
    In Ägypten teilen sich Judentum, Christentum und Islam eine überaus lange gemeinsame Geschichte. Mit 'EIN GOTT - Abrahams Erben am Nil' widmet sich erstmals eine Ausstellung dem religiösen Leben und alltäglichen Miteinander der drei Glaubensgemeinschaften in Ägypten von der Römerzeit bis zum Ende der Fatimiden-Herrschaft im 12. Jahrhundert. Anhand der über Jahrhunderte weitgehend friedlichen Koexistenz der Weltreligionen zeigt die Ausstellung, welche Relevanz archäologische Funde für ein tagespolitisch aktuelles Thema haben können.

    Präsentiert werden über 250 Objekte aus Ägyptens reichem kulturellen Erbe. Viele davon stammen aus noch unveröffentlichten Beständen der beteiligten Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin sowie der Staatsbibliothek zu Berlin. Herausragende Stücke aus dem British Museum, dem Victoria and Albert Museum in London, dem Pariser Louvre, der Cambridge University Library und weiterer Sammlungen ergänzen die Berliner Objekte.

    Titelgeber der Ausstellung ist Abraham, der Urvater und Archetypus für den Glauben an den einen Gott. Er ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Judentum, Christentum und Islam. Vorgestellt werden auch weitere religionsübergreifende Gestalten wie Moses, Daniel, Josef oder der Erzengel Gabriel, die sich in Ägypten großer Beliebtheit erfreuten. Anhand von ägyptischen Zeugnissen der heiligen Schriften des Judentums, des Christentums und des Islams erhält der Besucher eine kurze Einführung in die Grundzüge der drei Weltreligionen. Ebenso werden die verschiedenen Typen der Kultbauten - Synagoge, Kirche und Moschee - vor Augen geführt und ihre Baugeschichte und Verbreitung in Ägypten geschildert.

    Neben religiösen Themen liegt ein zweiter Schwerpunkt auf dem Alltagsleben in Ägypten. Beginnend bei Geburt, Kindheit und der schulischen Ausbildung, zeigt die Ausstellung Objekte aus dem täglichen Leben. Im Volksglauben spielt auch Magie bei allen drei Glaubensgemeinschaften eine bedeutende Rolle. Die Ausstellung endet mit den Begräbnisriten und Jenseitsvorstellungen von Juden, Christen und Muslimen.
  • Berlin / Deutschland

    Ägyptens Aufbruch in die Geschichte.

    18. Juni bis 16. November 2015
    In einer Sonderausstellung präsentiert das Ägyptische Museum und Papyrussammlung das Kulturschaffen im frühen Ägypten. Den Besuchern wird der lange Kulturprozess von den Anfängen bis 2700 v. Chr. anhand von etwa 240 ausgewählten Meisterwerken vorgestellt. In dieser nahezu 500.000 Jahre währenden Geschichte fanden die bahnbrechendsten Veränderungen in der Lebenswelt des Niltals statt: der Wandel von der nomadisierenden zur sesshaften Lebensweise, welche schließlich um 3.100 v. Chr. in der Bildung eines der ersten Einheitsstaaten der Weltgeschichte gipfelt.

    Im Fokus der Ausstellung steht die handwerklich-technologische Entwicklung im frühen Ägypten, die sich nicht nur mit der Beherrschung einer großen Bandbreite an unterschiedlichen Materialien wie Stein, Knochen, Elfenbein und Ton sowie Metall beschäftigt. Geschildert wird ebenfalls das Herausbilden eines Kunststils und einer Laut-Bilder-Schrift, die maßgeblich die Kulturentwicklung der nachfolgenden Epoche des Alten Reiches befördert haben.

    Der größte Teil der in der Sonderausstellung präsentierten Objekte wurde in den letzten Jahren wissenschaftlich und restauratorisch neu bearbeitet und wird in dieser Form erstmals einem breiten Publikum gezeigt.

Überblick

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