| Paris | Méroé Nur noch heute geöffnet! |
| Berlin | Antiken Schriften auf der Spur |
| Berlin | Georg Schweinfurth 1836-1925 |
| Berlin | Pionier der Ägyptologie (Eröffnung in 88 Tagen) |
| Posen | Death an Life in Ancient Egypt |
| Weiden | Zwischen Ägypten und Afrika |
Diese erste Ausstellung ausschließlich Meroe der Hauptstadt eines großen Reiches gewidmet demonstriert mit 200 Objekten die Größe der alten Zivilisation und verdeutlicht die afrikanische, ägyptische und griechisch-römische Einflüsse.
Anlässlich des 50. Todestages erinnert das Ägyptische Museum an Leben und Werk des langjährigen Leiters der Papyrussammlung Wilhelm Schubart. Als Professor an den Universitäten von Berlin und Leipzig prägte er für Jahrzehnte die Ausbildung und Forschung in Papyrologie und Alter Geschichte und machte die Berliner Papyrussammlung einer breiten Öffentlichkeit bekannt.
In zwei Vitrinen im Mythologischen Saal (Raum 1.11 "Ägyptologie - Ägyptomanie") werden originale Papyri, ein Ostrakon und eine Bleitafel gezeigt, die Schubart als Geschäftsführer des Deutschen Papyruskartells in Ägypten für Berlin erworben hat. Eine Auswahl seiner zahlreichen Publikationen vermittelt einen Überblick über sein außerordentliches wissenschaftliches Werk.
In den Lesetischen im Niobidensaal (Raum 2.11 "Bibliothek der Antike") sind berühmte Originale ausgestellt, die Schubart publiziert hat, wie der Kommentar zu Platons Dialog Theaitetos und die Rechtssammlung eines hohen Finanzbeamten ("Idios Logos").
Leben und Wirken von Richard Lepsius, einem der bedeutendsten deutschsprachigen Ägyptologen, wird im Fokus seiner Ägypten- und Nubienexpedition 1842-45 in Archivalien und Objekten vorgestellt. Einzelne Stationen der Reise sind in den Räumen des Ägyptischen Museums anhand der Exponate und seiner erläuternden Publikationen nachvollziehbar.
Daneben werden die Arbeiten von Richard Lepsius als Museumsgestalter der Ägyptischen Sammlung im Neuen Museum 1850 und als in verschiedenen Disziplinen präsenter Wissenschaftler beleuchtet sowie ein Einblick in sein Privatleben gegeben.
The Egyptian Gallery in the Archaeological Museum was established thanks to the cooperation with the Egyptian Museum and the Collection of Papyri in Berlin and the State Museum of Egyptian Art in Munich . Creation of such a permanent exhibition was the idea of the late Prof. Lech Krzy?aniak and his wife Dr. Karla Kroeper. Their friendship with the directors of the German museums - Prof. Dietrich Wildung and Dr. Sylvia Schoske, consolidated during joint archaeological research in Egypt and the Sudan, resulted in a long-term loan of the objects displayed under the title 'Death and Life in Ancient Egypt'. The exhibition, continued since 1998, and supplemented in 2002 with the obelisk of Ramesses II, contains artefacts from all periods of the ancient Egyptian history, presenting various aspects of this unique culture.
Der Blick auf den antiken Sudan erweitert und verändert das traditionelle Bild der Geschichte des Niltals, das ganz vom Alten Ägypten geprägt ist. Nubien, das Gebiet zwischen dem 1. Katarakt im Norden und dem Zusammenfluß von Weißem und Blauen Nil im Süden - wo heute die moderne Hauptstadt des Landes, Khartoum, liegt, - stand stets im Schatten des Pharaonenreiches, von dem es in einigen Epochen beherrscht wurde.
Ein Charakteristikum der nubischen Kulturen vom Neolithikum bis in die nachmeroitische Zeit, also über einen Zeitraum von ca. 5000 v. Chr. bis 1000 n. Chr., ist die hohe Qualität der keramischen Produktion. Ihre Eigenständigkeit drückt sich sowohl in den Formen, der Bearbeitung der Oberfläche wie auch in der Dekoration aus, die oftmals eine Entsprechung in afrikanischer Ware findet und damit die Wurzeln Nubiens in Schwarzafrika belegt.